Sachiko Hara

Hiroshima Monster Girl

Eine Performance von und mit Sachiko Hara

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Über

Hiroshima Monster Girl ist eine Solo-Performance von Sachiko Hara. Sie erzählt in 30 Minuten, was am 6. August 1945 in Hiroshima passierte, wie ein Mädchen dort überlebte, wie sie weiterlebt, wie sie später einem Mädchen aus Fukushima begegnet, was sie sich heute für Welt wünscht.

Sachiko Hara spricht einen eindringlichen Text und spielt mit starkem Körperausdruck und interagiert mit projizierten Videobildern. Die Musik komponierte der japanische Improvisationsmusiker Kazuhisa Uchihashi. Es werden Bilder von Goro Shikoku gezeigt, der Zeit seines Lebens Bilder über Hiroshima gemalt hat. Als Vorgeschichte der Performance schauen Sie bitte hier: hiroshima-salon.sachikohara.net

Warum ist die Performance wichtig?

Was wünschen sich Überlebende des Atombomben-Abwurfs auf Hiroshima? Auf Nagasaki? Auf das Bikini Atoll? Was wünschen sich Kriegsopfer? Eine Welt ohne Krieg, eine Welt ohne Bombe. Den kompletten Weltfrieden zu realisieren sieht heut fast unmöglich aus. Aber ich möchte mit meinen Mitteln weiter dafür kämpfen und darüber diskutieren, was wir dafür tun können. Wozu sollen wir uns immer wieder erinnern? Ich habe schon viele Orte gesehen: Ruinen nach Kriegen, Schmerzeb über die verlorene Heimat, Angst vor der Militärbasis in der Nähe oder vor dem Atommülllager. Im Alltag können wir sie meist ignorieren, aber wir können sie so oft es geht thematisieren. Nach der Performance, die erzählt, was in Hiroshima passiert ist, können wir überlegen, was das heute bedeutet. Gibt es ähnliche Geschichten in deiner Stadt?

Zum Beispiel in Deutschland: Nach einer Phase scheinbarer Entspannung und Abrüstung ab den 1990er Jahren ist die geplante Aufkündigung des INF-Vertrages (“Intermediate Range Nuclear Forces”) zur Abrüstung von Mittelstreckenraketen durch Donald Trump ein weiterer Schritt der Kehrtwende in der weltweiten Atomwaffenpolitik – auch in Deutschland. Auf dem Atomwaffenstützpunkt „Fliegerhorst Büchel“ in der Region Eifel Deutschlands sind bis zu 20 B61-Bomben des US-Militärs für die Verwendung durch Bundeswehr-Soldaten stationiert. Jede dieser Bomben hat laut des Friedensnobelpreisträgers ICAN (“International Campaign to Abolish Nuclear Weapons”) eine maximale Sprengkraft, die mit der von 13 Hiroshima-Bomben vergleichbar ist.
Nicht nur Deutschland. Hiroshima ist überall. Wir leben mit Gefahren. Wie sollen wir leben? Was sollen wir machen? Mit solchen Fragen im Koffer reise ich durch die ganzen Welt.

Geschichte

14.02.2020
„Hiroshima Monster Girl“
auf dem ICAN Paris Forum
08.02.2020
„Hiroshima Monster Girl“ & Hiroshima-Salon
im Zürich Schauspielhaus
24.10.2019
„Hiroshima Monster Girl“ & Hiroshima-Salon
im Zürich Schauspielhaus
18.08.2019
„Hiroshima Monster Girl“ in Braunschweig.
Roter Salon im Schloss Braunschweig
13.06.2019
„Hiroshima Monster Girl“
im FAQ Room am Deutschen Schauspielhaus Hamburg
13.02.2019
Hiroshima-Salon mit „Hiroshima Monster Girl“
im Schauspielhaus Hannover

Presse

06.02.2020
swissinfo.ch: „In Europa lebende japanische Schauspielerin
soll die Erinnerung an den Atombombenabwurf auf Hiroshima vermitteln“

Auf Japanisch weiterlesen

30.11.2019
the japan times: „Sachiko Hara: Acting on a dream to perform“

Auf Englisch weiterlesen

21.11.2019
47 NEWS : „Warum japanische Akteure weiterhin die
Tragödie des Atombombenabwurfs nach Europa bringen“

Auf Japanisch weiterlesen

25.10.2019
Tagesanzeiger: „Hiroshima, meine Liebe“

Auf Deutsch weiterlesen

13.6.2019
TAZ: „Die atomare Gefahr begleitet uns ständig“

Interview mit Sachiko Hara

Auf Deutsch Weiterlesen

07.02.2019
h-eins: „Hiroshima Monster Girl – Performance im Cumberland“

Team

Von & mitSachiko Hara
VideoYannik Böhmer
DramaturgieLucie Ortmann
MusikKazuhisa Uchihashi

Kontakt

Die Solo-Performance „Hiroshima Monster Girl“ von Sachiko Hara ist auf
Deutsch, auf Englisch und auf Japanisch erhältlich.
Sie dauert etwa 30 Minuten. „Hiroshima Monster Girl“ geht überall hin.
Bitte kontaktieren Sie uns, wenn Sie Interesse haben:

info [at] sachikohara.net

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